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Die Nisthöhlen für Schleiereulen und Turmfalken in den Kirchtürmen und hohen Scheuern
haben andere Dimensionen als Meisenhöhlen und werden deshalb von uns selbst nach erprobten Modellen angefertigt.
In die Liste der bei uns registrierten Höhlenbrüter kann eine neue Art eingetragen werden.
In den Kirchtürmen machen Dohlen schon im zweiten Jahr den Schleiereulen und Turmfalken heftig Konkurrenz um die Nistplätze.
Turmfalken brüten auch an verschiedenen Gebäuden über das Dorf verstreut und außerhalb in verlassenen Krähennestern.
Auch für den Steinkauz und den Waldkauz stehen geeignete Nisthöhlen bereit.
Ein Steinkauz machte sich in den letzten Nächten in den Obstwiesen mit seinen charakteristischen Rufen bemerkbar.
Die Brutsaison der Nisthöhlenbewohner ist praktisch beendet.
Die Schleiereulen hatten bis zu 9 Eier gelegt, was darauf schließen lässt,
daß genügend Mäuse in der Umgebung vorkommen, denn Eulen passen die Zahl der Eier dem Nahrungangebot an.
Deshalb wurden auch mehrere Nistkästen für Turmfalken aus wetterfestem Abfallholz gebastelt
und an geeigneten Stellen angebracht.
Im Gemeindewald stehen 310 für Meisenarten, Baumläufer und Trauerfliegenschnäpper geeignete Nisthilfen zur Verfügung.
Nachdem die Brutsaison beendet ist, wurde mit der Reinigung und Kontrolle begonnen.
Die Statistik über die Besetzung und den Bruterfolg wird seit 1980 geführt und gibt Auskunft,
ob sich in dem Ökosystem Wald etwas verändert.
Zu dieser interessanten Naturschutzarbeit, die sich über den gesamten Winter hinzieht,
sind interessierte Helfer und Begleiter herzlich eingeladen.
Bericht vom Dr. Stephan. Wer will kann gerne Kontakt mit dem Verein aufnehmen.
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