Verein für Naturpflege Hirschberg e.V.




Winterfütterung

KLAPPE 13 SP13 P18

Vogelschutz Winterfütterung


Zum Thema Winterfütterung sind die Meinungen gespalten. Weil Krankheiten durch verschmutzte Futterstelle übertragen werden können, wird abgeraten. Die Vögel kämen auch ohne Fütterung durch den Winter. Das mag stimmen. Im Handel gibt es aber Röhren mit seitlichen Öffnungen, die eine Verschmutzung ausschließen. Und geeignetes Körnerfutter auf Sonnenblumenbasis wird auch angeboten. Wer die heimischen Standvögel, meist Meisen, Kleiber, Heckenbraunellen beobachten und den Kindern zeigen möchte, kann ohne schlechtes Gewissen füttern. Mit dem Körnerangebot sollte rechtzeitig begonnen werden, denn die Gäste merken sich die Futterstellen, suchen sie nacheinander auf und finden so in der Not immer etwas, wenn eine Quelle plötzlich ausfällt.

Die beste Form der Winterfütterung besteht darin, im Garten Stauden und Heckensträucher anzupflanzen, die Samen und geeignete Früchte bereithalten. Natürlich sollte man diese dann nicht vor dem Winter abräumen. Dann wird man in der rauen Zeit Distelfinken und Amseln beobachten können.

Wenn man kann ,an einen Komposthaufen, einen kleine Höhle graben. Dort kann ein Amsel Futter finden.

Vögel sind bei länger anhaltendem Frost auch für Trinkwasser dankbar. Daran sollte man bei einer solchen Wetterlage jeden Tag denken.

HKTOR

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